fasten-fakten

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…weil es entgiftet – Detox für Körper, Geist & Seele    
…weil es dir ein positives Körper- und Lebensgefühl gibt
…weil es die Selbstheilungskräfte deines Körpers aktiviert
…weil es der Weg in ein leichteres und  fitteres Leben sein kann

…weil es der Anti-Aging Geheimntipp zur Zellerneuerung ist
…weil Verzicht eine Bereicherung für Seele und Geist ist
…weil es in einer Gruppe richtig viel Spaß macht
…weil es eine Auszeit vom Alltag im Alltag ist
…weil es dir positive Energie gibt
…weil es dich stolz macht  

und, weil es dich einfach glücklich macht! Versprochen! 

Warum fasten? 
Die 10 besten Gründe dafür!
Was ist alltagsbegleitendes Fasten?
  • Du wohnst zu Hause und nimmst eine Auszeit vom Alltag im Alltag

  • Täglicher Treffpunkt (7 oder 14 Tage lang) im Yoga Studio

  • Tägliches Wake-up Yoga am Morgen, um mit Energie den Tag zu beginnen

  • Tägliche Bewegung durch Nordic Walking oder Wanderungen in schöner Natur

  • Entspannung & Entschleunigung durch Entspannungsyoga, Meditation, frische Luft, Natur

  • Tägliches Fasten-Coaching rund um die Uhr

  • Täglich erlebst du in deinem Alltag eine große Portion positive Energie und den generierten Synergie-Effekt durch das Fastenwandern & Yoga Erlebnis in der Gruppe

  • Es lädt deinen Akku auf und gibt dir positive Energie

  • Es unterstützt den Entgiftungsprozess deines Körpers

  • Es regt durch den erhöhten Energieverbrauch deine Fettverbrennung an

  • Es bedeutet Zeit für dich selbst und auch Zeit für die eigenen Gedanken 

  • Es führt zu inspirierendem Austausch untereinander

  • Es ist ein intensives Naturerlebnis, in der Sonne, an der frischen Luft

  • Es bringt deinen Körper, Geist und Seele in Einklang 

  • Es stärkt durch die tiefe Einatmung frischer Luft dein Herz- und Kreislaufsystem, stabilisiert deine Gelenke und trainiert deine Muskeln 

  • Es steigert deine Aufnahme- und Leistungsfähigkeit

  • Es macht etwas mit dir - es führt dich zu innerer Ruhe und Gelassenheit

Wichtig: Fastenwandern hat nichts mit Leistung zu tun, es ist vielmehr ein Wahrnehmen deiner selbst.

Fastenwandern & Nordic Walking – was macht es mit dir?

  • Yoga Übungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) stimulieren dein Herz- und Nervensystem, die Gefäße und die Drüsen

  • Deine inneren Organe werden massiert und die Durchblutung und Funktionen angeregt

  • Hormonproduzierende Drüsen werden stimuliert

  • Dein Körper wird gekräftigt, geschmeidig und definierter

  • Durch diese Harmonisierung findet dein Körper zu seiner eigenen Balance und lernt so, unter anderem, sein Gewicht selbst zu regulieren

  • Die Asanas lösen tiefliegende Verspannungen und führen zu einem Erleben von innerer Ruhe und Klarheit

  • Es ist ein ganzheitliches Gesundheits- und Achtsamkeitserlebnis

Wichtig: Die angewandten Yoga Übungen sind für Menschen jeden Alters und jedes Fitness-Niveaus durchführbar. Es kommt beim Yoga nicht darauf an athletische Leistungen zu erbringen oder besonders beweglich oder biegsam zu sein, sondern es geht darum, mit sich selbst in Kontakt zu kommen, den eigenen Körper zu spüren und so den Reinigungs- und Entschleunigungsprozess beim Fasten zu unterstützen. 

 

Quelle: Fasten-Yoga, 1. Auflage 2017 Gräfe und Unzer Verlag GmbH

YOGA - Warum es die perfekte Kombi mit Fastenwandern ist? 
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Programmablauf
Fastenwandern & Yoga Erlebnis (Retreats)

Tag 1 - Mittwoch 
07h30 Get-Together bei everybodyoga* mit anschließender Yoga Session, Tee &
Fasteneinführung

09h00 Nordic Walking & Stretching im Volksgarten oder am Rhein ca. 2 Std.

11h00 Ende

Danach Zeit zur freien Verfügung z.B. Entspannung, Entschleunigung & Meditation zu Hause oder nach der Arbeit (Leberwickel, Fastenbrühe, Tees & Wasser).
Der erste Tag ist zum Ankommen im Fasten gedacht. Somit ist abends kein Get-Together mehr geplant. 

Tag 2 - Donnerstag 

07h30 Get-Together & Yoga bei everybodyoga*

09h00 Nordic Walking & Stretching im Volksgarten oder am Rhein ca. 2 Std.

Danach Zeit zur freien Verfügung z.B. Entspannung, Entschleunigung & Meditation zu Hause oder nach der Arbeit (Leberwickel, Fastenbrühe, Tees & Wasser).

16h30 Yoga, Meditation & Atemübungen

17h30 Ende

 

Tag 3 - Freitag 

07h30 Get-Together & Yoga bei everybodyoga*

09h00 Nordic Walking & Stretching im Volksgarten oder am Rhein ca. 2 Std. oder Wanderung nahe Düsseldorf, 2-4 Std. 

Danach Zeit zur freien Verfügung z.B. Entspannung, Entschleunigung & Meditation zu Hause oder nach der Arbeit (Leberwickel, Fastenbrühe, Tees & Wasser).

15h00 Yoga, Meditation & Atemübungen (nur in Kombination mit Nordic Walking morgens, falls nicht gewandert wird).

16h00 Ende

 

Tag 4 & 5 – Samstag/Sonntag 

09h00 Get-Together & Yoga bei everybodyoga

10h00 Wanderungen in der Umgebung von Düsseldorf, ca. 3-4 Std.

Danach Zeit zur freien Verfügung z.B. Entspannung, Entschleunigung & Meditation zu Hause (Leberwickel, Fastenbrühe, Tees & Wasser).

Tag 6 – Montag 

07h30 Get-Together & Yoga bei everybodyoga*

09h00 Nordic Walking & Stretching im Volksgarten oder am Rhein ca. 2 Std.

Danach Zeit zur freien Verfügung z.B. Entspannung, Entschleunigung & Meditation zu Hause oder nach der Arbeit (Leberwickel, Fastenbrühe, Tees & Wasser).

16h30 Yoga, Meditation & Atemübungen

17h30 Ende

Tag 7 – Dienstag – freiwilliges Fastenbrechen oder glücklich weiterfasten!

07h30 Get-Together & Yoga bei everybodyoga

09h00 Nordic Walking & Stretching im Volksgarten oder am Rhein ca. 2 Std.

11h00 Ende & glücklich gefastet!

 

Wichtig: Alle Angebote sind freiwillig. Vorkenntnisse (Fasten, Yoga, Meditation) sind nicht erforderlich. Der jeweilige Tagesablauf wird individuell an die Teilnehmer und an die jeweilige Jahreszeit sowie an das Wetter angepasst. Der Ablauf ist somit je nach Kurs leicht veränderbar.

 

  • Nordic Walking DO, FR & MO alternativ, in Absprache mit allen Teilnehmern, auch abends nach der Yoga-Session möglich

  • Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Teilnehmer

  • Die maximale Teilnehmerzahl ist aufgrund von Corona auf 10 Teilnehmer beschränkt

  • Get-Together & Yoga Sessions: everybodyoga, Merowingerstr. 20g (im Hinterhof), 40223 Düsseldorf-Bilk

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Heilfasten hat eine jahrtausendalte Tradition in vielen Kulturen auf der Welt und soll der Reinigung von Körper, Geist und Seele dienen. Heilfasten wird von Gesunden, zum Einstieg in eine Gewichtsabnahme sowie bei bestimmten Krankheiten angewendet. 

 

Das Heilfasten in Deutschland ist eine Fastenform, die auf den Arzt Dr. Otto Buchinger (1878 – 1966) zurückgeht. Diese Fastenmethode kann sowohl zur Gesundheitsprävention als auch zur Therapie bei bestimmten Krankheiten angewendet werden. Im Gegensatz zum totalen Fasten wird dem Körper beim Heilfasten eine geringe Menge Energie zugeführt. Heilfasten wirkt laut Buchinger nicht nur auf der medizinischen Ebene, sondern auch auf psychosozialer und spiritueller Ebene. Diese 3 Dimensionen bilden zusammen eine nicht zu trennende Einheit. Buchinger sprach daher auch von einer „Diät der Seele“ während des Fastens. Der Fastende soll sich schönen Dingen wie Musik, Büchern, Spaziergängen und Bewegung in der Natur und Meditation widmen und Medienkonsum sowie täglichen Stress meiden.

 

Ablauf des Heilfastens

Das traditionelle Buchinger-Fasten beginnt am Tag vor der Fastenkur mit einer Energiereduktion auf etwa 1 000 kcal/d. Die Zufuhr von Koffein, Alkohol und Nikotin wird spätestens zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Mäßige bis normale körperliche Aktivität wird ebenso empfohlen wie eine emotionale Vorbereitung auf das Fasten (Stressvermeidung, mehr Ruhe). 

 

Zu Beginn des ersten Fastentages erfolgt für die Darmreinigung die Einnahme von 1 Liter Wasser mit 30 – 40 g Glaubersalz innerhalb von 20 Minuten. Der Geschmack kann mit Zitronensaft verbessert werden. Nach 30 Minuten wird eine weitere Flüssigkeitsmenge von 0,5 – 1,0 Liter (Wasser oder Tee) aufgenommen. 

Während der Fastentage erfolgt eine tägliche Zufuhr von: 

  • Gemüsebrühe (0,25 l)

  • Obst- oder Gemüsesäften (0,25 l) (möglichst frisch gepresst und mit Wasser verdünnt) 

  • Honig (30 g) 

  • täglich mindestens 2,5 l Flüssigkeit durch Kräutertee oder Wasser.

 

Die maximal erlaubte Energiezufuhr liegt bei 250 – 500 kcal/d. Für länger anhaltende Fastenkuren ist auch die Zufuhr von Buttermilch erlaubt (Fahrner 1991). 

Fastendauer

Nach Buchinger beträgt die optimale Fastendauer 2 – 4 Wochen, wobei individuelle Aspekte berücksichtigt werden sollten. Häufig sind kürzere Fastenzeiten leichter zu realisieren oder werden aus medizinischen Gründen bevorzugt. Vor allem Gesunde, die nicht aus therapeutischen Gründen fasten, profitieren auch von kürzeren Phasen. Die Ärztegesellschaft für Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) empfiehlt für eine Heilfastenkur als Standarddauer 7 – 10 Tage plus 1 Vorbereitungstag und danach 3 Tage zur Normalisierung des Essverhaltens einzuplanen. 

 

Das Fasten endet typischerweise mit dem sogenannten Fastenbrechen. Dazu isst der Fastende langsam einen rohen reifen oder gekochten Apfel. Der Kostaufbau nach dem Fastenbrechen (refeeding) besteht in einer leichten ovo-lacto-vegetarischen Kost (aus frischen Bio-Produkten), die ballaststoffreiche Lebensmittel, vermehrt ungesättigte Fette (kalt gepresste Pflanzenöle) und nur wenige gesättigte Fette enthält. Die Lebensmittel sollten langsam und bewusst gekaut werden. Zwischen den Mahlzeiten benötigen die Fastenden weiterhin viel Flüssigkeit. 

 

 

Überblick über die wissenschaftliche Studienlage

 

Für folgende Krankheiten gibt es vorteilhafte Effekte des Fastens

  • Metabolisches Syndrom (stoffwechselbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen)

  • Chronische Entzündungen (natürliche Reaktion unseres Immunsystems, wenn dessen Selbstheilungsprozess außer Kontrolle gerät, z.B. Rheuma)

  • Chronische kardiovaskuläre Krankheiten (z.B. Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt oder Schlaganfall)

  • Chronische Schmerzzustände (Schmerzen, die länger als drei Monate andauern, obwohl ihre Ursache bereits abgeheilt ist.)

  • Atopische Krankheiten (z.B. Asthma, Neurodermitis und allergischer Schnupfen mit Bindehautentzündung (Rhinokunjunktivitis) einschließlich Heuschnupfen und Hausstaubmilbenallergie)

  • Psychosomatische Krankheiten (Erkrankungen, deren Ursachen sich nicht oder nicht vollständig körperlich erklären lassen, mit Symptomen wie z.B. Kopfschmerzen/Migräne, Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen, Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Reizdarmsyndrom, Haarausfall, Ohrgeräusche (Tinnitus), Panikattacken, Schwindelgefühle, Herzrasen u.v.m.)

Für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis besteht eine Level 1-Evidenz durch eine systematische Übersichtsarbeit aus randomisierten Studien (Müller et al. 2001).

  

Vorläufige Evidenz aus kleineren, nichtrandomisierten Studien oder Beobachtungsstudien bestehen für das Metabolische Syndrom, Osteoarthritis, Fibromyalgie, Bluthochdruck, chronische Schmerzen des Bewegungsapparates, Migräne, Unterstützung bei der Umstellung des Lebensstils, psychisches Wohlbefinden, Unterstützung der Chemotherapie und Besserung der Stimmung. (zusammengefasst in Wilhelmi de Toledo et al. 2013). 

Vor allem ist der Wunsch und die positive Motivation des Patienten, zu fasten, ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg des Heilfastens. 

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Heilfasten, Basenfasten, Intervallfasten – ein Überblick. DGEinfo (2/2018) 18-25.

Heilfasten nach Dr. Otto Buchinger
faste dich glücklich