Meine persönliche Fastengeschichte

Ich hab das erste Mal mit 27 Jahren gefastet. Meine Eltern haben mich damals auf die Idee gebracht und inspiriert, als sie es alltagsbegleitend zu Hause gemacht haben. Sie aßen nichts, tranken nur Kräutertees und Wasser, löffelten mittags ihre Brühe und fühlten sich unglaublich gut. Meine Mutter kochte sogar für die ganze Familie während sie fastete. Das hat mich sehr beeindruckt, so dass ich es selbst ausprobieren wollte.


Damals studierte ich, ich kaufte mir das Buch "Wie neugeboren durch Fasten“ von Hellmut Lützner und legte einfach los. Bald merkte ich, wie ich jeden Tag fitter wurde, insbesondere morgens um 8:00 Uhr in der ersten Vorlesung, in der ich mich zuvor immer in der letzten Reihe verkroch, war ich nun hellwach, konzentriert und fokussiert auf das Geschehen. Eine völlig neue Erfahrung für mich, da ich sonst eher etwas später richtig wach wurde. Ich erlebte bereits nach ca. 4 Tagen den positiven Energieschub des Fastens und genoss es sehr. Ich war stolz auf jeden Tag, den ich fastete. Insgesamt fastete ich 10 Tage lang, die sehr schnell vergingen. 


Andrea Liffers - smiling at camera on a mountain top with beach and trees in the landscape

Ausgehend von dieser positiven ersten Erfahrung fastete ich danach noch viele Male, alleine zu Hause, im Urlaub oder während der Arbeit in ruhigeren Phasen und auch in Retreats in den Bergen oder am Meer. Am meisten hat mir das Fasten immer in Gruppen und in wunderschöner Natur gefallen und so war es auch am effektivsten für mich.


Das Fasten-Coaching, die Gruppen-dynamik, das Yoga und die Kraft der Natur gaben mir immer sehr viel Energie. Mittlerweile denke ich, dass 14 Tage für mich eine gute Fastendauer ist, die mir guttut. Sie gibt mit ausreichend Zeit um zu entschleunigen, bei mir anzukommen und wieder glücklich mit mir selbst und voller Energie neu durchstarten zu können.


Ein tolles Erlebnis! Versucht es selbst!

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